Zu Berlins leuchtenden Sternen am Kunsthimmel zählt seit Juli 2008 auch die Sammlung Scharf-Gerstenberg, die sich in einem Gebäude von Friedrich August Stüler, um einen modernen Neubau erweitert, gegenüber dem Schloss Charlottenburg stilvoll niedergelassen hat.

Unter dem Titel „Surreale Welten“ werden 250 hochkarätige Werke präsentiert, die zumeist mystische Traumwelten darstellen. Doch nicht nur die Surrealisten um Salvador Dalí, Max Ernst oder Hans Bellmer suchten nach neuen Wegen jenseits der Realität. Auf überzeugende Weise zeigt die Sammlung Scharf-Gerstenberg die Vorläufer jener Kunstgattung.

Das Imaginative und Über-Reale tritt auch im Symbolismus eines Odilon Redon, in den albtraumhaften Spukgestalten eines Goya oder in den dunklen Architekturfantasien von Giovanni Battista Piranesi zutage. Sehenswert ist diese Kollektion allemal, beeindruckend, wie viel Geschmack und Sachverstand bei der Zusammensetzung demonstriert wurde. Anerkennung gebührt hierfür den privaten Sammlern Otto Gerstenberg und seinem 2001 verstorbenen Enkel Dieter Scharf.

Quelle: „Berlin. Sehenswürdigkeiten und Museen“, Grebennikov Verlag

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