Mitten auf der Museumsinsel kämp- fen Giganten und Götter gegenein- ander. Die Kriegsszene, an deren Ende die unsterblichen Götter sie- gen, ist auf dem Skulpturenfries des monumentalen Pergamonaltars dar- gestellt. Das nach dem weltberühm- ten Altar benannte Pergamonmuse- um führt in die Zeit der griechischen und römischen Antike. Großdimen- sionale Räume und kolossale Origi- nalbauten, wie das 2000 Jahre alte Markttor von Milet, warten auf die Besucher und machen das Museum zu einem der spektakulärsten und beliebtesten in Berlin.
Zu den zahlreichen Highlights zählt auch die Fassade des Wüstenschlos- ses von Mschatta. Die reich ge- schmückte, 35 Meter lange Schausei- te kam einst als Geschenk eines Sul- tans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin und ist im integrierten Museum für Islamische Kunst untergebracht. Im ebenfalls eingegliederten Vorderasia- tischen Museum beeindrucken das mit kunstvoller Ornamentik ausge- stattete babylonische Ischtar-Tor und die darauf zulaufende Prozessions- straße Babylons, die aus Millionen von farbig glasierten Ziegelfragmen- ten zusammengesetzt ist.

Quelle: „Berlin. Sehenswürdigkeiten und Museen“, Grebennikov Verlag
Foto oben: Alexander & Natalia Grebennikov © Grebennikov Verlag

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Im Zuge der Sanierung bleibt der Saal mit dem Pergamonaltar bis voraussichtlich 2019 geschlossen. Von der Schließung betroffen sind der Nordflügel sowie der hellenistische Saal. Die Funde aus Uruk und Habuba Kabira sowie die Räume mit babylonischen und altiranischen Denkmälern sind derzeit ebenfalls nicht zugänglich.

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