Der im Jahr 2007 verstorbene Heinz Berggruen zählte zu den schillerndsten Kunstsammlern des 20. Jahrhunderts. Als „König von Berlin“ bezeichnete ihn einst sein Freund, der Fotograf Helmut Newton. Berggruen war Zeitzeuge von Frida Kahlo und Pablo Picasso. Einen Großteil seiner gesammelten Werke hinterließ der freigiebige Kunstmäzen seiner Heimatstadt Berlin, aus der er 1936 vor den Nazis üchtete und in die er erst sechzig Jahre später zurückkehrte. Die per Vertrag zugesicherte Dauerleihgabe seiner Privatsammlung an die deutsche Hauptstadt wurde als große „Geste der Versöhnung“ betrachtet. Neben Gemälden von Cézanne, Klee, Matisse und Braque präsentiert das Museum Berggruen eine stattliche Anzahl der Werke Picassos. Ob Kubismus, Rosa oder Blaue Periode des Malergenies: Seine Anhänger werden in der Dauerausstellung „Picasso und seine Zeit“ gänzlich auf ihre Kosten kommen. Untergebracht sind die bedeutenden Exponate in einem in den 1850er Jahren von dem Architekten Friedrich August Stüler errichteten Gebäude, gegenüber dem Schloss Charlottenburg, das einen erhabenen Rahmen für die Präsentation der Ausstellung liefert. Der so genannte Stülerbau ist bereits von weitem durch seinen Monopteros sichtbar, einem tempelartigen Rundbau mit Säulen und Kuppel, der sich auf dem Dach des Bauwerks befindet.

Quelle: „Berlin. Sehenswürdigkeiten und Museen“, Grebennikov Verlag
Foto oben: Alexander & Natalia Grebennikov © Grebennikov Verlag

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