Die Gemäldegalerie ist Bestandteil des Kulturforums, das sich neben dem Potsdamer Platz befindet: Der Kammermusiksaal der Philharmonie, das Kunstgewerbemuseum, die Kunstbibliothek, das Kupferstichkabinett, das Musikinstrumentenmuseum sowie das Ibero-Amerikanische Institut zum Kulturforum zählen unter anderem dazu.

Geht man die merkwürdige schiefe Ebene des Vorplatzes zu dem modernen Architekturkomplex hinauf, so ist ein weiterer Glanzpunkt am Kulturforum erreicht. Der Besucher ist eingeladen zu einer umfangreichen Wanderung durch das künstlerische Europa vor 1800. Die deutsche Malerei des 13. bis 16. Jahrhunderts mit Dürer, Cranach und Holbein bildet den Auftakt. Wegweisende Portraits deutscher Kunstgeschichte, alte Sa- genbegebenheiten sowie biblische Motive werden dargestellt. Beeindruckend sind unter anderem die acht Bildtafeln des Wurzacher Flügelaltars, von Hans Multscher 1437 erschaffen.

Weiter geht es in die Abteilung der ämischen Malerei des 17. Jahrhunderts, in deren Mittelpunkt zahlreiche Bilder von Peter Paul Rubens stehen. Es folgen die Räume der niederländischen Meister um Rembrandt und Vermeer. Auch Italien, Spanien und England präsentieren sich mit einer reichen Auswahl an Interieurs, Landschaften und Stillleben. Zwei Kilometer Rundgang führen durch 72 Räume und Kabinette, auf 7.000 Quadratmetern werden 1.400 Bilder gezeigt. Für seine körperliche und mentale Ausdauer wird der Wanderer mit einer faszinierenden Dichte bedeutender Kunstwerke belohnt.

Quelle: „Berlin. Sehenswürdigkeiten und Museen“, Grebennikov Verlag
Foto oben: Alexander & Natalia Grebennikov © Grebennikov Verlag

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