Mörderische Spree – Totensonntag in Berlin

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Immer wieder wird die Spree zum mörderischen Schauplatz. Das Buch Berlin Wasserwelten rekapituliert im Kapitel "Spree von unten" die spektakulären Verbrechensfälle, die im Wasser "entsorgt" wurden. Bei den aktuellen Koffer-Leichen-Funden in der Spree steht die Polizei derzeit noch vor einem Rätsel.

Totensonntag in Berlin: Am vergangenen Sonntag (10.7.2011) wurden in der Spree sowohl in Mitte als auch in Oberschöneweide Leichen geborgen. Vormittags wurde ein 23-Jährigen Berliner in Mitte am Kapelle-Ufer tot aus der Spree gefischt – auf Höhe der Strandbar Bundespressestrand. Die Leiche wurde von Spaziergängern entdeckt und wies laut Polizeiangaben keine Verletzungen auf – ganz im Gegenteil zu den Fundstücken, die nachmittags unterhalb der Treskowbrücke geborgen wurden.

Koffer-Leichen: Bereits am Donnerstag hatte es in Oberschöneweide einen grausigen Fund gegeben. In der Spree trieb ein Koffer, in dem der Torso eines Mannes gefunden wurde, Kopf, Beine und Arme waren abgetrennt. Polizeitaucher und Spürhunde suchten das Gelände ab und stießen nun am Sonntag unterhalb der Treskowbrücke auf weitere Leichenteile, nach Informationen der BZ wiederum einen Rumpf, der in einen Rollkoffer lag, sowie abgetrennte Unterschenkel und Arme.

Polizei und Mordkommission haben sich zu den neuen Fällen noch nicht geäußert.

 

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