Friedrichswerdersche Kirche

Ein roter Backsteinbau spiegelt sich im Glas der modernen Besucherhalle des Auswärtigen Amts. Die älteste neugotische Kirche Berlins ist ein eher untypisches Werk Schinkels, hat sie doch nichts mit antiken Vorbildern gemein. Es war der Kronprinz, der spätere König Friedrich Wilhelm IV., der den Baumeister seines Vaters für einen Entwurf nach englischem Stil begeisterte und ihm die nötige Fachliteratur besorgte.

Heute beherbergt das 1831 geweihte Gotteshaus ein Museum als Zweigstelle der Nationalgalerie und präsentiert Skulpturen dieser Epoche. Auf der Empore wird über Leben und Wirken Schinkels berichtet und über die Geschichte des Gebäudes. Im stimmungsvollen Licht, das sich in der Verglasung bricht, erwarten den Besucher im Innenraum die sorgsam arrangierten Kunstwerke, beispielsweise die legendäre Prinzessinnengruppe mit der Kronprinzessin Luise und ihrer Schwester Friederike von Johann Gottfried Schadow.

Adresse: Friedrichswerdersche Kirche, Werderscher Markt 4, 10117 Berlin, U2 Hausvogteiplatz, Öffnungszeiten: tägl. 10-18 Uhr

 

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