Ausstellung "Impero dei segni" von Nina Fischer und Maroan el Sani in der Eigen+Art Galerie

Was muss man auf den Straßen von Berlin nicht alles machen um eine der zahlreichen Demonstrationen  zu vermeiden. Politische Statements sind omnipräsent, sie kleben an den Wänden, hängen an den Säulen, stehen sogar in den Wolken geschrieben. Und immer noch haben die Menschen nicht begriffen, dass sie leer sind.  Vor allem die Künstler und Kuratoren sollen vielleicht etwas mehr Tiefe in ihre Sprüche einarbeiten und etwas über eigene Grenzen herauswachsen, statt ständig Pandoras Büchse als Blechtrommel  zu benutzen.

 

Heißt das, dass die Ausstellung bei Eigen + Art uns nicht interessiert? Nein! Aber wir sind der Meinung, dass die Show an das Ziel vorbei schießt. Politisch aufgeladen - ja! Lieb, nett und schön - JA! Bye-bye Testosteron - na ja, vielleicht... In diesen Arbeiten soll  Palazzo dei Congressi  in Rom "demonstrativ" aneignet sein, die künstlerischen Mittel sollen dem politeschen Wahnsinn Parole bieten.  Aber in der Wirklichkeit, wird das Ort nicht angeeignet, sondern irgendwie eingeschläfert durch die Protagonisten, die selber schon mit einem Fuß im Reich des Morpheus sind.
Und dass diese Werke zum eigenen Handeln auffordern, haben wir nicht gemerkt. Es sei  denn, dass mit dem Handeln und der "Kunst des Handelns" (Pressetext)  das Trinken der Vernissage-Besucher  oder das ankaufen durch Sammler gemeint ist.

 

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