HotSpot Berlin – Eine Momentaufnahme

Georg-Kolbe Museum ist in einer schönen großen Villa im grünen Westen Berlins situiert. In seinem Testament hielt Kolbe, einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Künstler seiner Generation, den Wunsch fest, sein Haus als Museum für eigene Werke dem Publikum zu öffnen.  Mit der Zeit hat sich das Programm des Museums deutlich erweitert.

Steve SchepensZurzeit läuft dort eine Ausstellung mit dem schnittigen Titel "HotSpot Berlin – Eine Momentaufnahme". Die Gruppenausstellung ist vom Leiter des Hamburger Bahnhofs Eugen Blume und dem Initiator des Projektes, Sebastian Strenger kuratiert. Als Teil des Projektes wird eine Benefizauktion für sexuell missbrauchte Kinder stattfinden. Es werden ca. 100 Werke versteigert.

Die Show versucht eine umfassende Perspektive der Berliner Kunstszene zu bieten und ist als ein Salon des 19. Jahrhunderts konzipiert: die Räume sind dicht mit den Arbeiten in der Hauptstadt lebender Künstler bepackt. Begleitend zu der Ausstellung erschien ein Katalog mit den Texten von Marc Wellmann (Direktor des Georg-Kolbe Museums), Eugen Blume, Sebastian Strenger und auch von unserem Autoren-Duo.

Nicht weniger Namhaft sind die Partner und Schirmherren: Phillips de Pury, Landesverband Berliner Galerien, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit.

Bild: Steve Schepens, HORROR 14 "GHOULS III" (2009), Silkprint auf Original Karton einer Installation, 70 x 100cm, Ed. 5/5, courtesy Galerie Van De Weghe, Antwerpen

 

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